Verlängerung der BKV-Verträge unterzeichnet

Heute unterzeichneten Baden-Württembergs Finanzministerin Edith Sitzmann und Baden-Badens Oberbürgermeisterin Margret Mergen im Alten Sitzungssaal des Baden-Badener Rathauses den für das Land und die Stadt gleichermaßen wichtigen Vertrag über die Verlängerung der Zusammenarbeit bei Theater, Philharmonie, Kurpark, Veranstaltungen und Marketing. Die Partnerschaft zwischen Stadt und Land wird über 2020 hinaus um weitere zehn Jahre verlängert. Die Stadt hat sich im neuen BKV-Vertrag verpflichtet, bis 2023 ein Tourismuskonzept vorzulegen, damit die zunächst auf fünf Jahre befristete Zusammenarbeit weitere fünf Jahre Gültigkeit bekommt.

Baden-Baden weckt überall in der Welt positive Assoziationen

Einleitend verwies OB Margret Mergen auf die Jahrhunderte alte Geschichte der Stadt als Ort der Begegnung und Erholung, beginnend mit den römischen Bädern über den Ruf Baden-Badens als Sommerhauptstadt Europas bis hin zum aktuellen Angebot als touristischer Magnet. Mit Ausblick auf das künftige Tourismuskonzept beantwortete Frau Mergen die Frage, was die Menschen beim Besuch von Stadt und Region erwarten würden. Die Kernanliegen nach Entschleunigung, Authentizität und Natur hätten auch weiterhin ihre zentrale Bedeutung für die Besucher aus aller Welt.

Ausdrücklich dankte Margret Mergen auch den beiden Landtagsabgeordneten Beate Böhlen und Tobias Wald für die Unterstützung bei den nicht immer unkomplizierten Verhandlungen zwischen Stadt und Land.

Die Vertragsverlängerung bietet Stadt und Land gleichermaßen Planungssicherheit

Wie die Finanzministerin Baden-Württembergs mit einem leichten Schmunzeln zur Kenntnis gab, besteht die Hauptaufgabe einer Finanzministerin, wie auch eines Stadtkämmerers darin, das Schatzkästlein verschlossen zu halten. So sei die heutige Vertragsunterzeichnung ein guter Tag für beide Partner und böte den kulturellen Institutionen Baden-Badens wie Theater und Philharmonie auf Jahre hinaus die notwendige Planungssicherheit.

Noch sei die Zustimmung des Landtags von Baden-Württemberg erforderlich, doch gehe sie davon aus, dass diese Dank des Engagements der Baden-Badener Abgeordneten auch erreicht werden könnte. Ausdrücklich dankte sie auch Stefan Ratzel, dem neuen Geschäftsführer der Bäder- und Kurverwaltung, für seine innovativen Ideen und seinen Einsatz.

Zur Geschichte der BKV-Verträge

1934 gründeten das damalige Land Baden und die Stadt die Bäder- und Kurverwaltung mit dem Ziel, den Bade- und Kulturbetrieb zu fördern. 1995 schied die Stadt aus der BKV aus und übernahm Theater, Philharmonie, Kurpark sowie die Bereiche Marketing und Veranstaltungen. Zum Ausgleich unterstützt das Land die Stadt mit dynamisierten Ausgleichszahlungen, einschließlich der Zuschüsse für die Modernisierung des Kongresshauses und des Festspielhauses bis heute insgesamt rund 60 Millionen Euro, die von der Stadt mit eigenen Mitteln weiter aufgestockt werden.

Die erste Rahmenvereinbarung zwischen Stadt und Land wurde 1995 geschlossen und 2001 und 2008 um jeweils zehn Jahre verlängert. Die nun abgeschlossene Rahmenvereinbarung gilt bis 31.12.2020.

Bild oben: Links, OB Margret Mergen, rechts Finanzministerin Edith Sitzmann, dahinter die Landtagsabgeordneten Beate Böhlen und Tobias Wald.
Foto: © Peter Dippold

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