Tag des offenen Denkmals am 8. September: Dabei sein lohnt sich!


Der „Tag des offenen Denkmals“ am Sonntag, 8. September, verspricht interessante und abwechslungsreiche Führungen und Besichtigungen. Stadtkonservatorin Nicole Schreiber hat gemeinsam mit vielen Akteuren ein sehens- und erlebenswertes Paket geschnürt. Während die Busrundfahrt „Aquae – vom baulichen Umgang mit dem Wasser durch die Zeit“ mit zwei Führungen um 10 und 14 Uhr bereits ausgebucht ist, stehen zehn weitere Highlights auf dem Programm, auf die die Stadtpressestelle nochmals hinweist:

So gibt es um 11 Uhr eine Führung durch die Wasserkunst Paradies mit ausführlichen Informationen über die Entstehungsgeschichte des Gartenkunstwerks sowie die erfolgten Sanierungsarbeiten der vergangenen Jahre. Treffpunkt ist in der Bernhardstraße, am Fuß der Wasserkunstanlage. Sehr zu empfehlen ist um 14 Uhr auch ein Rundgang durch die Lichtentaler Allee zur Gönneranlage. Hier trifft man sich vor dem Stadtmuseum, Lichtentaler Allee 10. Auch zu zwei Stadtführungen mit dem Titel „Auf dem Weg zum Welterbe“ sind die Teilnehmer eingeladen, einmal von 10 bis zirka 12.30 Uhr mit Casinoführung und dann von 15 bis etwa 17 Uhr ohne Casinoführung. Für beide Führungen ist der Treffpunkt vor dem Kurhaus, auf der Haupttreppe. Dann gibt es eine weitere Führung um 11 Uhr durch das Villengebiet Beutig-Quettig. Treffpunkt ist vor dem Stadtmuseum, Lichtentaler Allee 10. Besucher erhalten beim rund zweitstündigen Rundgang Einblicke in das älteste und größte der Baden-Badener Villengebiete, das süd- und südwestlich des Kurhauses liegt. Wer möchte, kann um 16 Uhr auch noch durch das historische Villengebiet Annaberg und zu den Grandhotels mitgehen. Hier treffen sich die Interessierten auf der obersten Terrasse des „Paradies“, in der Markgrafenstraße. Zu sehen ist das jüngste der Baden-Badener Villen und Landhausgebiete.

Einer der weiteren Programmpunkte des Denkmaltags führt „Über die Flanierwege des Kurviertels hoch zum Michaelsberg“. Start ist um 10 Uhr am Kurhauseingang. In rund 90 Minuten werden dabei unter anderem der Kurpark, die beeindruckenden Baum- und Gehölzgruppen, aber auch die Architekturkulisse und die weitreichenden Ausblicke thematisiert. „Wo alles begann. Die Quellen der Bäderstadt Baden-Baden“ lautet um 15 Uhr der Titel eines eineinhalbstündigen Rundgangs durch das Bäderviertel, entlang am Römerplatz. Die Besucher erfahren Wissenswertes über das damalige Spektrum dieses Kurbezirks, unter anderem mit dem Augustabad, den Spitalbauten, dem Fangobad sowie dem Inhalatorium. Beim Tag des offenen Denkmals darf natürlich auch das Stadtmuseum nicht fehlen. So geht es bei „Max im Museum: Römer, Räuber und Roulette – Baden-Baden auf dem Weg zum Welterbe“ deshalb auch um 13 und nochmals 16 Uhr, vor Ort im Stadtmuseum, darum, die Entwicklung Baden-Badens vom romantisch-verträumten Landstädtchen zum mondänen Weltbad aufzuzeigen. Der Schauspieler Max Ruhbaum ist hierfür prädestiniert und bietet einen humorvollen Streifzug durch die Geschichte der Kurstadt auf dem Weg zum Welterbe. Den ganzen Tag, von 10 bis 17 Uhr, können sich die Besucher zudem am Informationsstand zur Bewerbung Baden-Badens mit den Great Spas of Europe als UNESCO Weltkulturerbe über alle wesentlichen Details rund um das Bewerbungsverfahren auf den neuesten Stand bringen. Die Projektbeteiligten freuen sich über viele Interessierte, die zum „Welterbewürfel“ auf der Fieserbrücke, in die Untere Sophienstraße, kommen. Auch das Brahmshaus in der Maximilianstraße 85 ist eines der Ziele am Denkmaltag. Neben Sonderführungen ist ein Konzert im Studio des Brahmshauses geplant. Aus Platzgründen ist jedoch eine vorherige Anmeldung erforderlich, insbesondere auch für gewünschte Gruppenführungen. Nähere Informationen erteilt Ute Blumeyer, Telefon 07221/99872, E-Mail info@brahms-baden-baden.de sowie im Internet unter www.brahms-Baden-Baden.de.

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