Trinkhalle

Ansicht Trinkhalle Baden-Baden

Parallel zum Bau des Neuen Konversationshauses wurde in den Jahren 1822 bis 1824 eine 45 Meter lange Halle bei der Stiftskirche errichtet. 1839 bis 1842 kam es dann zum Bau der heutigen Trinkhalle neben dem Kurhaus. Heinrich Hübsch, ein Schüler Weinbrenners und wie dieser Großherzoglicher Baudirektor errichtete die neue Anlage mit einem vorgelagerten, 90 Meter langen Wandelgang.

Hier wurden und werden die Heilwasser der Friedrichsquelle und der Nürtinger Heinrichsquelle ausgeschenkt. Ein Café wurde der Trinkhalle angegliedert.

Auf Wunsch des Großherzogs wurde der Wandelgang der Halle mit Fresken ausgestattet und von Jakob Götzenberger 1844 gestaltet.

Drei der vierzehn Fresken mit typischen Motiven für Baden-Baden und das Umland finden Sie in unserer kleinen Galerie. Sie beeinhalten von links nach rechts

  • Baldreit, da der Pfalzgraf Otto Heinrich durch die Baden-Badener Quellen rasch genesen war, soll dieser der Sage nach mit dem erfreuten Ausspruch „Bald reit ich wieder“ sein Pferd bestiegen haben.
  • Burkart Keller von Yburg, auf dem Weg zu seiner Verlobten verfällt er einer verschleierten Frau, die ihm mit einem Kuss die Seele raubt.
  • Der Mummelsee, der Sage nach steigen lockt der Seekönig die jungen Frauen des umliegenden Schwarzwaldes und hält sie als Nixen auf dem Grund des Sees gefangen. In dunklen Nächsten steigen die Nixen aus dem Wasser und werden in der ersten Stunde nach Mitternacht vom Seekönig wieder zurückgeholt.

Vor der Trinkhalle steht die Büste des Königs und späteren Kaisers Wilhelm I, auf den während eines Besuches in Baden-Baden am Hirtenhäuschen ein Attentat verübt wird.

Adresse:
Kaiserallee 3
76530 Baden-Baden

Touristeninformation in der Trinkhalle:
Baden-Baden Kur & Tourismus GmbH
Mo-Sa 10-17 Uhr
So u. Feiertage 14-17 Uhr
Telefon: 07221 275200

 

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