Stourdza-Kapelle

Die Kapelle, benannt nach dem Fürsten Michael Stourdza, wurde von diesem 1863 nach dem frühen Tod seines Sohnes als Familiengrabstätte in Auftrag gegeben. Es wurde die letzte Arbeit des Münchener Baumeisters Leo Klenze, der 1864 starb. Fertiggestellt wurde die Kapelle allerdings erst 1866, zwei Jahre nach dem Tod Leo Klenzes.

Die rumänisch-orthodoxe Kapelle steht auf dem Michaelsberg inmitten sanfter Hügel und Baumgruppen. Der rumänische Fürst floh 1849 nach einer Bauernrevolte zunächst nach Paris. 1853 kaufte er ein heute nicht mehr erhaltenes Palais am Augustaplatz. Der Inschrift auf der Büste vor der Kapelle ist zu entnehmen, dass der Fürst 1872 die Ehrenbürgerwürde der Stadt Baden-Baden erhielt. Sehenswert in der Kapelle sind die Fresken im Altarraum und in der Kuppel. Eine Besichtigung ist nach telefonischer Voranmeldung möglich.

Adresse:
Stourdzastr. 2
76530 Baden-Baden

Telefon: 07221 – 28574
Besichtigung nach telefonischer Vereinbarung möglich

 

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