Caracalla Therme


Caracalle Therme

In unmittelbarer Nachbarschaft des Friedrichsbades und der Spitalkirche liegt die Caracalla-Therme, die 1983 bis 1985 umfangreich modernisiert wurde. Über 800 Kubikmeter Thermalwasser täglich liefern die heißen Quellen des Florentinerbergs. Das Wasser, gespeist aus den Thermalquellen, hat eine Temperatur je nach Becken zwischen 18 und 38 Grad Celsius. Schon die Römer kannten dessen heilsame Wirkung und errichteten an gleicher Stelle große Badehäuser. Die Umrisse können auch heute noch an den schwarzen Steinen auf dem Marktplatz der Stadt nachvollzogen werden. Unterhalb des Friedrichsbades können die erhalten gebliebenen römischen Badruinen auch besichtigt werden.

Benannt nach dem römischen Kaiser Caracalla, der offizielle Name war Marcus Aurelius Severus Antoninus in Anknüpfung an den populären Kaiser Marc Aurel, wurde vor allem durch den Bau der römischen Caracalla Therme bekannt. Caracalla sicherte sich die Loyalität des römischen Heeres durch üppige Solderhöhungen und Sonderzulagen. Nachdem er sich die Alleinherrschaft durch die Ermordung seines Bruders gesichert hatte, stützte sich seine Regentschaft vor allem auf diese Loyalität des Heeres.

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