Brenners Park Hotel

Das Brenners Park Hotel besteht seit 1924 aus mehreren Einzelgebäuden. Teil des heutigen Gebäudekomplexes war das 1887 erbaute dreigeschossige Hotel Minerva, links, von der Lichtentaler Allee aus gesehen, befinden sich die Villa Augusta und die Villa Stephanie. Insgesamt umfasst das Brenners heute eine Hotelanlage und Park mit 400 Metern Breite an der Oos.

Eine bewegte Geschichte hat der Komplex hinter sich gebracht. Bereits 1834 begann die Geschichte des Komplexes unter dem Namen Stephanienbad, eine Huldigung an die Prinzessin Stephanie von Baden, eine Adoptivtochter Napoleons. 1872, ein Jahr nach der Reichsgründung, ersteigerte der Pforzheimer Kleiderfabrikant Anton Alois Brenner das Hotel, das 1882 auf den Sohn Camille Brenner überschrieben wurde.

Schon früh kam die Prominenz ins Brenners Park

Schon vor dem ersten Weltkrieg war das Brenners ein Anlaufpunkt für prominente Besucher, wie Otto von Bismarck, Edward Prince of Wales, der spätere König Eduard VII, Henry Ford und andere.

Der erste Weltkrieg stellte eine Zäsur in der Hotelgeschichte dar, die ausländischen Gäste blieben fort und erst 1920 konnte der Hotelbetrieb voll umfänglich wieder aufgenommen werden.

In der Zeit der Weimarer Republik bis zur Weltwirtschaftskrise blühte der Hotelbetrieb im Brenners wieder auf. In- und ausländischen Gästen standen rund 400 Betten und eine noch größere Anzahl Bediensteter zur Verfügung. Die überwiegend amerikanischen Gäste blieben nach dem Börsencrash allerdings rasch fern.

Dafür sorgte die Wiederaufnahme des Betriebs des Spielcasinos 1933 für einen neuen Aufschwung, Gäste wie Walt Disney oder der Fürst von Monaco konnten in Baden-Baden begrüßt werden. Dieser Aufschwung fand mit Beginn des Krieges 1939 ein jähes Ende.

Nach dem Kriegseintritt der USA wurden in Frankreich lebende Diplomaten und diplomatisches Personal nach Deutschland verbracht und im Brenners einquartiert. Sie durften das Brenners nicht verlassen, der Hotelbetrieb war zum Erliegen gekommen. Nach Kriegsende wurde das Brenners zwischenzeitlich Sitz des französischen Gouvernements, bevor 1950 der Hotelbetrieb wieder aufgenommen werden konnte. 1962 trafen sich Konrad Adenauer und Charles de Gaulle im Brenners, um den deutsch-französischen Freundschaftsvertrag vorzubereiten.


Oos im HerbstBrenners Park Hotel consists since 1924 of different buildings. Part of todays complex of buildings was the hotel Minerva, built in 1887. On the left side, seen from Lichtentaler Allee and Oos, you can see villa Augusta and villa Stephanie. Buildings and park enfold more than 400 meters.

Brenners Park Hotel has a very moved history. In 1834 began the history of the hotel complex as Stephanienbad, an hommage to Stephanie von Baden, an adopted child of Napoleon. In 1872, one year after the foundation of the german reich, Anton Alois Brenner purchased the hotel and signed it in 1882 to Camille Brenner, the son of Anton Alois Brenner.

Before first world war, Brenners Hotel was visited by prominent guests as Otto von Bismarck or Edward Prince of Wales, the later King Eduard VII, Henry Ford and others.

The first world war was a break in the hotel, guests of other countries remained away for many years till 1920. In the decades of Weimarer Republic until world economic crisis the hotel business grew up. Guests from all countries could live in Brenners Park with more than 400 beds and a lot of more personal.

After reopening the casino in 1933 guests like Walt Disney or the prince of Monaco could be welcome in Baden-Baden and in Brenners hotel. This boom ended in 1939, after beginning world war II.

When the USA entered the war, in france living people of US diplomatic corps were arrested in Brenners Park Hotel. They were not allowed to leave the house. The boom of the hotel seemed to come to an end.

In 1950, the hotel was reopened, and in 1962, Konrad Adenauer and Charles de Gaulle met at Brenners Park to prepare french-german treaty of friendship.

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