Museum LA8 – BADEN IN SCHÖNHEIT. Die Optimierung des Körpers im 19. Jahrhundert

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Am Samstag, den 19. Oktober, um 9.00 Uhr, lädt das Museum LA8 zur vorbereitenden Tagung der Ausstellung „BADEN IN SCHÖNHEIT. Die Optimierung des Körpers im 19. Jahrhundert“ ein, die im März 2020 eröffnet werden soll.

Das 19. Jahrhundert rückte den menschlichen Leib auf ganz neue Weise ins Zentrum von Kunst und Wissenschaft. Damals mischten sich künstlerische Ideale und medizinischer Fortschritt, Gesellschaftsutopien und Apparatetechnik zu einem neuen Menschenbild.

In den Badeszenen der Malerei entfernte sich nackte Schönheit von aller mythologisierender Überzeitlichkeit und erschien nun direkter, materieller und bisweilen sexualisiert. In Naturwissenschaft und Medizintechnik wurde der beseelte Leib zum mess- und operierbaren Körper. Der Leib war nun nicht mehr Gott und Natur schicksalhaft ergeben. Als Körper wurde er zum Projekt. Er wurde zu dem zukunftsoffenen und formbaren Entwurf, als den heute das moderne Individuum sein Leben versteht.

Expertinnen und Experten aus Kultursoziologie, Ernährungs- und Medizingeschichte sowie der Bild- und Kunstwissenschaft stellen dar, wie unsere heutigen Körpertechniken ihren Anfang nahmen in der Badekultur des 19. Jahrhunderts: Wellnessbäder, Fitnessclubs, Schlankheitsfasten, Körperkult bis zur plastischen Chirurgie. Es sprechen Prof. Dr. Cornelius Borck, Direktor Institut für Medizingeschichte Universität Lübeck; Mirjam Elburn, Kuratorin Museum LA8; Dr. Jutta Franzen, Alltagslabor Berlin; Dr. Sabine Merta, Kleve sowie Prof. Dr. Matthias Winzen, Direktor Museum LA8.

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