Baden-Baden und die Zukunft des Tourismus

Das heutige Pressegespräch, geladen wurde durch Steffen Ratzel, Geschäftsführer der BKV Bäder- und Kurverwaltung Baden-Württemberg, hatte die weitere Zusammenarbeit von Stadt und Land bei der Förderung des Tourismus zum Inhalt. Weitere Teilnehmer des Gesprächs waren:

  • Guido Wolf, Minister der Justiz und für Europa
  • Margret Mergen, Oberbürgermeisterin
  • Nora Waggershauser, Geschäftsführerin der Baden-Baden Kur- und Tourismus GmbH

(Beitragsbild oben von links nach rechts: Nora Waggershauser, Guido Wolf, Margret Mergen und Steffen Ratzel)

Hintergrund des Gesprächs war die Verlängerung der sogenannten BKV-Verträge, mit denen das Land Baden-Württemberg die Stadt mit mittlerweile 11,5 Mio Euro jährlich unterstützt. Für den Nicht-Baden-Badener, ohne diese Zuschüsse des Landes könnte die Stadt die Vielfalt kultureller Institutionen und die Ausgaben für die Pflege der Gartenanlagen in Eigenregie nicht mehr stemmen.

Minister Wolf: „Schön, wenn die Politik auch einmal liefern kann.“

Im Hinblick auf die BKV-Verträge betonte Minister Guido Wolf die starke Verbundenheit von Stadt und Land: „Schön, wenn die Politik auch einmal liefern kann“. Es sei eine Aufgabe, das Juwel Baden-Baden stärker in die Wahrnehmung des Baden-Württembergischen Tourismus zu bringen. Bezugnehmend auf die vorangegangene Führung durch das Baden-Badener Casino zeigte sich der Minister beeindruckt vom Flair und die über das Spiel hinausgehenden Angebote. Auch die Rennwochen in Iffezheim und das besondere Flair bei den Pferderennen war dem Minister eine Erwähnung wert.

Der überdurchschnittliche Zuwachs ausländischer Gäste in Baden-Baden sei ein Gewinn für den Tourismus in Baden-Württemberg. Baden-Baden sei, so der Minister, ein Leuchtturm unter der Dachmarke des Baden-Württemberg-Tourismus.

Pressegespräch mit OB Mergen und Mnister Wolf

Minister Guido Wolf, OB Margret Mergen und der Geschäftsführer der Bäder- und Kurverwaltung Steffen Ratzel

Die Oberbürgermeisterin, Margret Mergen, betonte in ihrem Beitrag, dass Baden-Baden auch weiterhin auf Exklusivität im Tourismuskonzept der Stadt setzen würde. Massentourismuswellen, die letztlich eine Stadt eher schädigen, seien in Baden-Baden nicht gewünscht. Eine besondere Bedeutung für den Tourismus hätten das Festspielhaus, das, so die OB größte Opernhaus Europas und das viertgrößte der Welt, das breite Kulturangebot der Stadt und die einmaligen Thermalquellen. Baden-Baden sei geschaffen für Internationale Begegnungen und Dialoge und gerne Gastgeber der Welt.

Steffen Ratzel, Geschäftsführer der Bäder- und Kurverwaltung GmbH verwies auf die 150-jährige Geschichte der Kolonnaden und versprach, dass es am 8. bis 10. Juni zum Jubiläum ein Fest geben würde. Mit derartigen Aktivitäten würde die Stadt, wissend um die Problematik des Einzelhandels in Städten, diesem ihrerseits Unterstützung zukommen lassen.

Nora Waggershäuser, die Geschäftsführerin der Baden-Baden Events GmbH wies auf das am kommenden Wochenende stattfindende Weltmeisterschaft im Tanz (Lateinischer Tanz) hin.

Die Fortführung der BKV-Verträge für fünf Jahre ab Mitte 2020 und die weitere Verlängerung darüber hinaus um noch einmal fünf Jahre wird von einem spätestens bis 2023 vorzulegenden Tourismuskonzept abhängen. Minister Wolf betonte in diesem Zusammenhang, dass es notwendig sei, das oftmals anzutreffende Kirchturmsdenken in der Tourismuspolitik zu überwinden und sah den Leuchtturm Baden-Baden unter der Dachmarke des Tourismus Baden-Württemberg.

Weitere Informationen zu den BKV-Verträgen im Video von OB Margret Mergen

Hinweis zum Schutz Ihrer Daten:
Daten werden erst an Facebook und Co. übermittelt, wenn Sie aktiv auf einen Button klicken:
Teilen macht Freude - Danke sehr.

Schreibe einen Kommentar